Markisentuch
Wer hätte gedacht, dass der wichtigste Bestandteil einer Markise das Markisentuch ist. Sicherlich gibt es eine Vielzahl von Markisen. Von der Gelenkarmmarkise und Kassettenmarkise über Fallarmmarkisen bis hin zur Korbmarkise, um nur einige zu nennen, kommt es immer wieder auf die richtige Bespannung, also auf das Markisentuch an. Soll die Markise nur ein Sonnenschutz sein, oder soll die Markise auch bei Regen oder sogar als Windschutz genutzt werden. Hier ist das richtige Markisentuch gefragt. Im privaten Bereich wird gerne eine Gelenkarmmarkise eingesetzt. Sicher haben Sie schon mal eine Gelenkarmmarkise über einem Balkon oder über einer Terrasse gesehen. Bei dieser Art von Markise greift man gerne auf textile Stoffe wie Dralon oder Dolan zurück. Es ist ein Stoff, welcher in einer festgelegten Breite gewebt und danach wasserabweisend behandelt wird. Ist der Stoff fertig gestellt, wird er in der Regel zu einem Ballen von etwa 50 bis 60 Meter gerollt. Von diesem Markisenstoff wird dann erst das Markisentuch gefertigt. Je nach Breite und Ausfall der Markise werden mehrere Bahnen von Markisenstoff zusammen genäht. Die Nähmaschine wird mit einem wasserabweisenden Faden ausgestattet, damit auch die Naht kein Regenwasser durchlässt. Ist das Markisentuch fertig, wird es auf das Markisengestell aufgezogen und man kann nun zur Markisenmontage übergehen. Die Markisenmonteure arbeiten zu meist im Sommer und montieren auch bei größter Hitze die Markise an den gewünschten Platz. Besondere Arbeitskleidung für einen Monteur gibt es nicht. Feste Schuhe, eine robuste Hose und ein T-Shirt reichen völlig aus. Oft ist auf dem T-Shirt ein T-Shirt Druck zu sehen, der den Namen des Markisen-Fachgeschäft verraten soll. Schließlich sollen ja auch die Nachbarn sehen, welche Firma so eine wunderbare Markise fachgerecht montiert. Übrigens muss man nicht unbedingt eine Firma haben, wenn man sich als Privatperson ein T-Shirt bedrucken lassen will. |
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